FGC Podcast: Geschichten aus dem Schloss

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    • Habe noch eine Frage in meinen vorherigen Post editiert, die mir gerade noch in Erinnerung gekommen ist. Waere nett wenn ihr eure Antworten dazu in eure Posts schreiben/editieren wuerdet.
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      Main Games:KoF13: K'/Yuri/Kyo / Groove on Fight: M-A-D+Larry / MBAACC: F-Mech
      Side Games: FHD: Mizoguchi / AH3: Kamui(Evil) / KoF 2k2UM: Kyo Klone / GGAC: Robo-Ky / Rise of the Robots 2: Crusher / VS: Zabel / Dan-Ku-Ga: Lihua / KoF98(UM): Kyo/O.Yashi/Ex.Yuri (Ex.Mary/Ex.Yuri/Kasumi) / LB2: P-Mukuro

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    • Wie ist das bei euch? Denkt ihr es ist ein Vorteil oder Nachteil, dass alles auf einem Bildschirm ist?
      Vorteil. Bei Dota verpasst man immer irgendwo etwas, oder man guckt ewig lange zu wie jemand lasthitted und dann fährt die Kamera irgendwohin um 3 sekunden AoE teamfight zu zeigen.

      Was findet ihr am interessantesten beim Zuschauen von Fighting Games? (Combos, Reads?)
      Der Moment in dem ein Spieler durch einen harten Read/Gamble oder sicke Combo gebrochen wird oder sich der Matchvorteil stark umdreht.

      Was ist eure Meinung zu den mechanischen Anspruechen von Fighting Games? Bevorzugt ihr doch eher 400APM "die ich niemals schaffen werde" oder den richtig gespaceten medium Kick?
      Zum Zugucken definitiv das 400 APM Neutral Game von ChrisG oder perfekte Dorm/Doom Lockdowns. Zum Spielen eher die einfachen Sachen, wie fullscreen Grim Reaper.

      Da man frueher auf der PS2 alle Spiele "kostenlos" und sofort spielen konnte, denkt ihr, dass teuerer Import aus Japan ein Grund dafuer ist, dass Leute sich nicht mehr verschiedene Spiele ansehen, sondern bei Spielen bleiben in die sie schon Geld investiert haben? Bzw. denkt ihr dass das ein abschreckender Faktor ist?
      Eher indirekt. Wer ein Spiel spielen will kauft es egal wie teuer. Leute fragen sich eher ob noch wer anders das gleiche Spiel spielen wird oder ob man überhaupt Gegner findet.
      "cant believe this, only grand finals should be on start page, the raiden player healing care is mvc3 player and known mk9 hater.. obvious troll XDDD cant be more troll, i lol,d very very hard"
    • Ihr habt irgendwie am Kern vom Thema total vorbeigeredet. Es ging viel zu lange darum, wie sinnvoll für das Verständnis der Zuschauer SF4 mit seinen drölf tausenden Option Selects ist. Wo waren die Diskussion zu Dingen wie man Leute zu FG's Motivieren kann? Wenn man gerade dabei ist anzufangen, wo fängt man am besten an oder sollte man sich direkt die ganze Terminologie von FG's reinschauffeln? Pad oder Stick? Welches Game bietet einen guter Anfang zum starten? Solche Sachen halt.

      Was mir vorallem noch auf den Sack ging: Die ganzen Vergleiche zu Starcraft. Davon waren vielleicht 1-2 angebracht. Lieber Jan, wenn du bei SC Einheitentyp A baust, dein Gegner aber B produziert, die deinen Typ A kontern und du dann nicht auf C umsteigst, weil das wiederum den Build deines Gegners auskontert, dann verlierst du natürlich. Das ist bei FG's doch genau das selbe. Runtergebrochen verlierst du wegen einer Fehlentscheidung. Wenn du nicht analysiert warum du genau verlierst, bringst dir auch nichts dich in den P-Mode zu stürzen.
      Und für Einsteiger ist es doch am Anfang egal Option Selects zu benutzen, genauso wie in SC es egal ist ob man nur mit Tastatur, Maus oder einer Kombination aus beiden spielt. Welche Variante am sinnvollsten ist, ist doch ein ganz anderes Thema.

      Und Filip hat zu wenig mitgeredet. Kann vielleicht an den ganzen RTS Analogien gelegen haben.

      Wie ist das bei euch? Denkt ihr es ist ein Vorteil oder Nachteil, dass alles auf einem Bildschirm ist?
      Vorteil. Wesentlich übersichtlicher.

      Was findet ihr am interessantesten beim Zuschauen von Fighting Games? (Combos, Reads?)
      Momentum halten.

      Was ist eure Meinung zu den mechanischen Anspruechen von Fighting Games? Bevorzugt ihr doch eher 400APM "die ich niemals schaffen werde" oder den richtig gespaceten medium Kick?
      Ein gutes FG sollte recht traditionelles Neutral Game haben mit einem gewissen kreativen Freiraum für Combos. Nach vorn zu gehen und Zeugs zu machen sollte belohnt werden. Instant Block oder Parry sollte vorhanden sein, um blocken interessanter zu gestalten.
    • Onkel dankt. ging schon in die richtige Richtung. Moral der Story halt, er war in nem körperlichen/seelischen Shit zustand aber klatscht Chris G trotzdem. Mehr Details würde die Story noch verbessern, hätte (hat er leider nicht da zu beschäftigt) Marn zB. Selbstzweifel von sich gegeben b4 seinem nächsten Match.


      Neuer Themen Vorschlag. Müsst ihr evtl etwas mehr recherchieren. Wie ist der Stand, der Hype von X Spiel, X Monate nach Release. Kommen ja derzeit massig Bemus raus (neues Stichwort : Oversaturation?).


      chun_li1
      Bemu Semi-Retired, Keeper of the Secret Arts

      <Jesus> aber abwarten
      <Jesus> falls dizyz kommt tun mir die leute leid
      <Jesus> falls du dann wieder einsteigst

      Atm am spielen :
      Ich bin Setsuna :angry:

      Nuka Welt - weil ich durstig bin
      • Wie ist das bei euch? Denkt ihr es ist ein Vorteil oder Nachteil, dass alles auf einem Bildschirm ist?

      Beides. Es ist Vorteilhaft in dem Sinne, dass die meisten Informationen sofort greifbar ist und es keine Informationen gibt, die ihre Position verändern oder unsichtbar werden.
      Nachteil in dem Sinne da es zu einer Informationsüberladung führen kann. Leben+Super+dritte Leiste+Chars+Dizzy+Charstates+verschiedene Angriffe+Kamera ist alles auf einmal sichtbar, heißt es gibt keinen Fokus auf eine bestimmte Mechanik in dem Spiel die gerade genutzt wird. Macht es unübersichtlich für Neulinge oder Laien.


      • Was findet ihr am interessantesten beim Zuschauen von Fighting Games? (Combos, Reads?)

      Reads, Pressure, Bizarro Mixups. Combos sind für mich öde da sie keine psychologische Komponente beansprucht sondern größtenteils nur physikalische Herausforderungen bietet.

      • Was ist eure Meinung zu den mechanischen Anspruechen von Fighting Games? Bevorzugt ihr doch eher 400APM "die ich niemals schaffen werde" oder den richtig gespaceten medium Kick?

      Ich spiele Spiele weil ich die Psychologische Komponente am interessantesten finde. Daher spiele ich auch Fighting Games aufgrund des gespaceten Medium Kick ;)

      • Da man frueher auf der PS2 alle Spiele "kostenlos" und sofort spielen konnte, denkt ihr, dass teuerer Import aus Japan ein Grund dafuer ist, dass Leute sich nicht mehr verschiedene Spiele ansehen, sondern bei Spielen bleiben in die sie schon Geld investiert haben? Bzw. denkt ihr dass das ein abschreckender Faktor ist?

      Wohl ein Faktor, aber nicht der entscheidende Faktor. Größerer Grund ist dass heutzutage Videospiele anerkannter und akzeptierter sind, heißt es spielen auch Leute Spiele, die eventuell gar kein großes Interesse an einem Genre/Medium haben. Leute die Marvel spielen spielen es weil Spiderman und Skrull und Nova, spielen SF4 weil ey ich hab SF2 damals auf SNES gespielt, spielen BB weil ey das sieht aus wie Anime, spielen KoF13 weil RANKNALLEN/NEOGEO riecht so gut. Das Interesse liegt nicht an dem Genre, sondern an den IPs bzw an dem speziellen Produkt aufgrund von persönlicher Historie mit den Lizensen.
    • Mefistopheles schrieb:

      Ihr habt irgendwie am Kern vom Thema total vorbeigeredet. Es ging viel zu lange darum, wie sinnvoll für das Verständnis der Zuschauer SF4 mit seinen drölf tausenden Option Selects ist. Wo waren die Diskussion zu Dingen wie man Leute zu FG's Motivieren kann? Wenn man gerade dabei ist anzufangen, wo fängt man am besten an oder sollte man sich direkt die ganze Terminologie von FG's reinschauffeln? Pad oder Stick? Welches Game bietet einen guter Anfang zum starten? Solche Sachen halt.


      Habe versucht die Diskussion etwas direkter ans Thema wieder ranzuführen, sind aber immer wieder von abgekommen. Im Grunde ging es aber doch noch um das Einsteigerthema. Wir haben ja darüber geredet was den Reiz an anderen Genre ausmacht und wo der Reiz bei Fighting Games liegt. Was zieht Leute zu den Spielen und was stößt sie eher ab. Was für ein Typ Spieler muss der Anfänger sein, damit er beim Genre bleibt. (Motivation FGs zu spielen)
      Meine Meinung: Leute kann man nicht zu Fighting Games motivieren. Entweder sie mögen das Genre oder nicht. Man kann nur Inhalte produzieren die Leute auf das Genre aufmerksam machen.
      Zum Rest der Fragen: Einfache Combos lernen, dann grinden und schauen ob das Spiel einem Spaß macht und Erfahrung sammeln. Pad oder Stick, muss man selber entscheiden. Kein Spiel bietet einen guten Anfang zum starten, da sich alle Spiele unterscheiden. In den einen ist der Boden der sicherste Ort, in anderen ist der Boden Super-Omega-Lava und man sollte ihn nicht berühren, damit man weniger Schaden nimmt bzw. eine bessere Positionierung hat.

      Ich sollte halt mit meinen Erfahrungen aus anderen Genre Vergleiche anstellen. Das habe ich halt gemacht. Waren vielleicht zu viele, ja, aber ist doch auch wichtig zu wissen wie es bei anderen Spielen abläuft, oder?
      Lieber Jan, wenn du bei SC Einheitentyp A baust, dein Gegner aber B produziert, die deinen Typ A kontern und du dann nicht auf C umsteigst, weil das wiederum den Build deines Gegners auskontert, dann verlierst du natürlich.

      So ist es bei Starcraft genau nicht. Wenn man einfach besseres Macro oder Micro (also APM) hat, dann kann man auch nur eine Einheit bauen und gewinnen, weil man den Gegner überwalzt. In Starcraft ist es so, dass man seine "Fehlentscheidungen" einfach mit "mehr Einheiten" ausgleichen kann. Strategische Siege gibt bzw. gab es bei Starcraft erst unter den vielleicht Top 10% der Spieler, das aber auch nur in den letzten Jahren des Spiels. 2006 war der beste Spieler der Beste weil er mehr Ressourcen gesammelt und dadurch in mehr Einheiten investiert hat. Hat einfach Welle für Welle gegen den Gegner geschmissen bis er nicht mehr verteidigen konnte.
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    • [NFB]SinJul schrieb:

      So ist es bei Starcraft genau nicht. Wenn man einfach besseres Macro oder Micro (also APM) hat, dann kann man auch nur eine Einheit bauen und gewinnen, weil man den Gegner überwalzt.
      Das gibs bei FG's doch auch z.b kannst du bei SF4 jemanden mit Throws überfahren, wenn der Gegner kein Crouchtech beherrscht.

      [NFB]SinJul schrieb:

      In Starcraft ist es so, dass man seine "Fehlentscheidungen" einfach mit "mehr Einheiten" ausgleichen kann. Strategische Siege gibt bzw. gab es bei Starcraft erst unter den vielleicht Top 10% der Spieler, das aber auch nur in den letzten Jahren des Spiels. 2006 war der beste Spieler der Beste weil er mehr Ressourcen gesammelt und dadurch in mehr Einheiten investiert hat. Hat einfach Welle für Welle gegen den Gegner geschmissen bis er nicht mehr verteidigen konnte.
      Ne ganz bestimmt nicht. Beispiel: Du wirst niemals als Terraner mit einem Bio Ball gegen einen Protoss gewinnen der Psi-Storms und Kolosse nutzt.
    • Bei Fighting Games und bei RTS gibt es in beiden Fällen bestimmte Execution-Level, die überschritten werden müssen, um die Mentale Seite der Spiele ausschlaggebend zu machen, wer gewinnt und wer nicht. Und ich glaub bei Kampfspielen ist dieser Level einfach weitaus niedriger, heißt man kommt schneller zu einem Niveau wo die Entscheidungen relevant dafür sind ob man gewinnt oder nicht, und nicht ob man diese Entscheidung ausführen kann. Das liegt nicht irgendwie daran, dass RTS weniger Mindgames haben oder Mobas weniger Ingame-Strategie beanspruchen, sondern einfach daran dass das Peripherie-gerät mehr Raum für Fehler zulässt als ein Controller, was auch bedeutet dass es mehr Möglichkeiten gibt Tastatur und Maus zu optimieren.
      Insofern stimmt es denke ich schon teilweise, dass RTS primär Executionbasiert Ergebnisse liefert. Ich würd aber nicht sagen dass es ausschließlich der Fall ist.
    • Fighting Game Neulinge strugglen einen Fireball, DP oder AA einzugeben, da ist man noch weit entfernt von Decisions.
      Bei SC kannst auch alles markieren und in die gegnerbasis schicken, bämm decision done.
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    • Hab mich über das Thema tierisch gefreut aber wurde dann irgendwie doch enttäuscht.
      Ich stimme da sehr stark mit Mefi überein: Ihr seid doch stark vom Thema abgekommen. Es ging zwar auch immer irgendwie um neue Spieler aber am meisten um eine Art von Spieler: Jemand der bereits competitive ist bzw. ein informierter Esports-Mensch der bereits SC oder Dota spielt oder zuschaut und dann eventuell feststellen soll, dass fighting games ja eigentlich viel cooler anzuschauen sind.
      Es gibt aber doch noch ganz andere Spieler. Wie Kendeep es so schön ausgedrückt hat: Manche wollen einfach nur mal Ranknallen, weil SNK halt. Vielleicht haben Sie ein Kindheitstrauma zu verarbeiten, weil Sie niemals einen Neo-Geo besitzen durften oder weil im Sommerurlaub von Mutti als Kind nie Geld für den Mortal Kombat Automaten bekommen haben. Wieder andere kommen aus der Arcade Szene und haben festgestellt, dass Fighting Games ja doch mehr sind als nur irgendwelche Buttons drücken und sind somit neugierig geworden.
      Es gibt da glaube ich viel mehr Gründe die Leute zu Fighting Games führt als nur die reine Competition.
      Ich hätte es auch interessanter gefunden, wenn man die Frage ob Fighting Games spielen ja oder nein schon im Vorfeld geklärt worden wäre. Also als Ausgangssituation: Ein Anfänger der voll Bock auf Fighting Games hat und dem Starcraft 2 ganz egal ist, er will jetzt Ryu sein, weil er den früher auf dem SNES auch schon gespielt hat - und meldet sich hier an. Wie unterstützt man so jemand am Besten? Wie sorgt man dafür, dass er sich wohl fühlt und die schwerste Anfangszeit übersteht und ein langfristiges Mitglied der Community wird.

      Aber trotzdem wars wie immer sehr unterhaltsam und ich habe viel neues kennengelernt. Filip hätte zu dem Thema sicher auch noch ne Menge erzählen können. Mich hätte zum Beispiel interessiert wie ihr damals KOF98 angefangen habt zu spielen, obwohl es quasi ein totes game war und es eigentlich nur noch Veteranen gab.
      Ah da kommen die 09er. Was wollt's ihr ihm für Tipps geben?
      Short, Short, Super. Lernst' dann in SF5!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von machomanmo ()

    • hlcws schrieb:

      Fighting Game Neulinge strugglen einen Fireball, DP oder AA einzugeben, da ist man noch weit entfernt von Decisions.
      Bei SC kannst auch alles markieren und in die gegnerbasis schicken, bämm decision done.

      Ist imo übersimplifiziert. Bei SC wird auf scrub-niveau derjenige gewinnen, der als erster in die Gegnerbasis eingeschickt hat, also Speed, was mit Execution zu tun hat. Natürlich struggeln neulinge mit Fireballs, ich sag ja auch nicht dass FGs einfacher für Neulinge sind. Es dauert aber bei RTS wesentlich länger um auf ein Level zu kommen wo man sagen MUSS "hätt ich jetzt ne andere Entscheidung getroffen", während das bei FGs schon weit vorher der Fall ist. Variiert natürlich stark von Spiel zu Spiel, ich würd auch sagen dass ein Guilty Gear oder CPS3Jojo schon erbarmungslos ist was Exe angeht und man dort länger die Ausführung üben muss bevor man sich mit einem MixUp Game befassen kann. Aber ein SF4, KoF(13, oder wenns harmloser sein soll 98), und imo auch Marvel 3 sind was Execution angeht in Relation weniger offen für Improvement. 400 APM bringen mir in Bemus nix weil ich das nicht auf genug Tasten verteilen kann (min 3, max 6 vs Dota... mehr als 10).

      Ich fand auch dass es im Thema zu wenig darum ging "Wie bringen wir Neulinge in das Genre rein" sondern eher "was funktioniert denn zur Zeit für Interessierte".
    • In die Gegnerbasis zu schicken ist auch eine Decision. Eine random Buildorder ausm Forum nachzubauen ist auch ne Decision.
      FG und FTS sind imho nicht so unterschiedlich was Lernkurve und Verhältnis von Exe - Decisions betreffen. Ist an sich ja auch nicht wirklich relevant.

      Anzahl der Knöpfe sagt nix aus. Die Dota Knöpfe haben auch mal nen Cooldown von 2 Minuten. Wenn du Dota apm willst brauchst nur 3 Knöpfe, nämlich Rechtsklick, S und H. Hab ich immer zum Spaß gemacht, kam so auf 700-900 apm. Bringt dir auch in nem MOBA oder RTS nix.

      Die Metrik an sich ist schon flawed, der Vergleich noch mehr.
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    • Hab ich immer zum Spaß gemacht, kam so auf 700-900 apm. Bringt dir auch in nem MOBA oder RTS nix.


      Es gibt schon einen Unterschied zwischen Knöpfe drücken in Fighting Games und RTS/MOBA: In Fighting Games führt man immer eine Aktion aus, in RTS muss die aktion keine Konsequenzen haben. Beispiel dafür ist Einheiten 10x nacheinander auswählen und gruppieren.
      Deswegen sind z.B. auch Fighting Games in denen man ruhig spielen muss nichts für mich. Ich drücke immer einen Button- oder eine Richtungseingabe. Bin halt von anderen Spielen gewöhnt permanent eine Aktion auszuführen.

      Natürlich struggeln neulinge mit Fireballs, ich sag ja auch nicht dass FGs einfacher für Neulinge sind. Es dauert aber bei RTS wesentlich länger um auf ein Level zu kommen wo man sagen MUSS "hätt ich jetzt ne andere Entscheidung getroffen", während das bei FGs schon weit vorher der Fall ist.

      Sehe es wie KenDeep in dem Fall. Das spielst auch eine Rolle bei der Frage wie man Leute im Genre hält. Bei anderen Genre muss man 4-5 Jahre an seine Execution pfeilen bis man überhaupt auf die "Mindgame" Ebene kommt, während man bei Fighting Games mit täglich grinden innerhalb von vielleicht 2-3 Wochen schon da ankommt. Natürlich macht jeder Execution-Fehler, aber man kann das durch "Mindgames" ausgleichen. Ist halt die Frage was einen länger motiviert: 1) Verlieren weil man noch nicht mechanisch gut genug ist. 2) Verlieren weil der Gegner einen wie ein Buch liest und man gegen die Wand fährt.
      Für mich persönlich war da 1) doch attraktiver. War auch der Grund warum ich einige Fighting Games aufgehört habe zu spielen. Einfach keine Ahnung wie ich spielen muss, egal wie lang ich sie spiele. Da muss man dann eben Anfängern das richtige Spiel vermitteln. Ist nur die Frage ob das dann noch attraktiv ist, wenn man ihnen sagen muss "Ja das spielen 2-3 Leute in ganz Deutschland und ist nur offline spielbar."

      Es gibt da glaube ich viel mehr Gründe die Leute zu Fighting Games führt als nur die reine Competition.

      Welche? Die meisten FGs haben keine Story, Arcade mode ist eigentlich Versus nur gegen die CPU also auch wieder "competition". Wer Fighting Games spielt, spielt eben permanent 1v1 ranked/un-ranked. Es gibt keinen "fun-mode". Natürlich gibt es Ausnahmen wie Mortal Kombat 9 oder BlazBlue. Die Leute kriegt man dann aber wahrscheinlich nicht dazu auf Turniere zu kommen oder in das Spiel viel Zeit zu investieren. Die lesen sich dann lieber Anti-CPU Strategie-Thread durch.
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    • Aus Story Fags können ja auch Competitive Spieler werden. DarkRTBone hatte zb. mal gesagt, dass er vor fighting games überhaupt nichts competitive gespielt hat und nur JRPGs gegrinded hat.
      Wenn ich mich recht entsinne hat er BB wegen Story bzw. Artstyle angefangen und ist dann immer mehr competitive geworden.
      Ah da kommen die 09er. Was wollt's ihr ihm für Tipps geben?
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    • denke auch, dass das Thema teilweise verfehlt wurde. Dennoch interessant zu hören.

      Es wurden auch zu viele Bezüge zu SC hergeleitet. Vergleiche mit anderen games sind gut aber nicht, wenn man ständig nur mit dem gleichen game vergleicht. Ich habe bsp. 0 Ahnung von SC und verstehe nur Pausenbrot in diesen Podcastsektionen.

      Stimme Sinjul zu, dass es eher ein Nachteil ist wenn man als Anfänger die Entscheidungen in bestimmten Situationen nicht nachvollziehen kann. Weil man es nicht kennt kann man es nicht verstehen. Wenn man es nicht versteht kann es langweilig sein.

      Bestes Bsp.


      Während die community allein auf das göttliche movement der beiden ausgerastet ist haben alle meine Freunde, die Tekken nur zum Spaß zoggen, gleich geantwortet:"boah ist das langweilig. Die machen ja gar nix."
    • Echt schade, ich hab mich auf den Podcast gefreut und ihr habt versucht das Thema aufzugreifen aber (das aber mit Enthusiasmus ;) )doch zu sehr daran vorbei geredet. Es war mehr eine Ode an Fighting Games.
      Ich als Anfänger / Wiedereinsteiger und hab mich nicht ganz abgeholt gefühlt. Erst am Schluss kamen die Fragen die für einen Einsteiger interessant/wichtig wären.
      Vielleicht hättet ihr euch einen Anfänger für den Podcast schnappen sollen, der euch die entsprechenden Fragen stellt und ihr die ihm beantwortet. Ohne euch zu nahe zu treten zu wollen aber ich glaube ihr seid schon sehr Tief in der Materie drin und da kann es einem schwer fallen dahin zu gehen wo alles angefangen hat. Ich bin Gitarren Lehrer und muss mich immer wieder in genau solche Situationen versetzen.

      Wenn man aber sich Foren oder Guides durchliest wird man doch sehr mit den "Fachbegriffen" und der Tiefe der Spiele erschlagen. Jetzt erarbeite ich mir das Wissen so nach und nach und kann somit Videos bzw Livestreams besser verstehen.


      Hoffentlich bringt ihr noch einen weiteren Einsteiger Podcast, mit weniger RTS und mehr Fighting Games :)




    • Hab im IRC heute auch das selbe gesagt. Sinjul redet zuviel über RTS, da durch kommt Dracula zu kurz. Mehr FG Nähe in Zukunft wäre wieder angenehmer + vorbereiten!
      Spielt ihr Blazblue, Guilty Gear, Anime Games, Airdasher oder sonstige FGs? join #blazblue (<- mich kann man anklicken.)
    • Podcast wird sich wahrscheinlich bis zum 23. verschieben, da wieder alle irgendwo sind, aber nicht in Frankfurt.

      Bis demnaechst.
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